Di
08
Mai
2012
Dicke Karpfen beim ASV-Seniorenangeln
Jedes 3. Vereinsmitglied im Angler-Sportverein Gifhorn ist 60 Jahre oder älter und zählt damit zur Seniorengruppe des Vereins. Und diese trifft sich jährlich 2x zu einem gemütlichen Angeln an den Vereinsteichen an der Oberaller. Am vergangenen Samstag, den 5. Mai 2012, war es endlich wieder soweit- das 1. Angeln in 2012 war angesagt und 43 Altgediente waren der Einladung des Vorstands gefolgt. Treffpunkt war vormittags um 10.00 Uhr die Vereinshütte, wo nach herzlicher Begrüßung durch den Senioren-Obmann Walter Eggers die Angler auf ihre Plätze eingewiesen wurden. Seit Mitte vergangenen Jahres waren die Teiche nicht beangelt worden – Spannung pur also bei den Senioren, wie die Fische den Winter überstanden hatten und ob Mais, Weißbrot oder Mistwurm der richtige Köder zum Überlisten des vorsichtigen und scheuen Schuppenwildes war.
Und es sollte sich sehr schnell zeigen, daß die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage die Beißlust der Fische deutlich gesteigert hatte – insgesamt 100, 5 kg Weißfische kamen zur Strecke, und beachtliche Exemplare von fast 10 Pfd. ließen so manches Anglerherz höher schlagen. Erfolgreichster Senior an diesem regnerischen Samstag war Horst Blech mit 2 Karpfen und einem Gesamtgewicht von genau 15 Pfd., gefolgt von Detlef Dombach, Klaus Seyen, Horst Papenfuß und Franz Deneke. Diese 5 Sportfreunde erhielten aus den Händen von Walter Eggers gerahmte Erinnerungsurkunden überreicht und alle anderen Sportfreunde gratulierten mit einem kräftigen „Petri Heil“. Nach dem Angeln gab es zünftige Bratwürste, Steaks und kühlen Gerstensaft vom Vergnügungsausschuß, der sich bestens um das Wohl der Senioren kümmerte. Aber auch das „Anglerlatein“ kam nicht zu kurz, denn viele Senioren wußten zu fortgeschrittener Stunde von „Kapitalen“ zu berichten und selbst ausgebreitete Arme reichten nicht aus, um die Länge dieses heimischen Schuppenwildes zu beschreiben.
Karl-Heinz Gose
-Vorsitzender-
Fr
10
Feb
2012
Neuigkeiten über den Wolgazander
(eine Mitteilung von Thomas Klefoth vom Landessportfischerverband Niedersachsen e.V., vom 10. Februar 2012)
Mo
12
Dez
2011
Bitterlinge und Muscheln in der Ise
(12. Dezember 2011)
Der Bitterling ist einer der schönsten Kleinfische unserer heimischen Gewässer. Mit einer durchschnittlichen Größe von nur 5-6 cm liebt er stehende und langsamfließende, sommerwarme und pflanzenreiche Gewässer. Das Männchen in seinem schillernden Hochzeitskleid, kann es mit so manchen tropischen Fischen aufnehmen. Obwohl der Bitterling keine hohen Ansprüche an die Gewässergüte stellt, ist er dennoch vom Aussterben bedroht.
Grund dafür ist die besondere Art der Fortpflanzung dieser kleinen Gesellen. Die Weibchen legen ihre Eier (60-100) über eine Legeröhre in den Kiemenraum von Teich-Fluß oder Malermuscheln ein. In jede Muschel passen je nach Größe nur eine gewisse Anzahl von Eiern. Ein Weibchen braucht daher viele dieser Muscheln, um seinen Nachwuchs gut unterzubringen. Die Eier werden erst dann in den Muscheln von den Männchen besamt. Nach 2-3 Wochen verlassen die kleinen Bitterlinge die Muscheln, sie haben dann eine Größe von ca.1cm. Der Laichzeitraum erstreckt sich von April bis August.
Mo
12
Dez
2011
Adventshecht aus der Aller
(12. Dezember 2011)
Bei herrlichem Spätherbstwetter ging dieser kapitale Esox am Dritten Advent an den Haken. An der Unteraller konnte er einem Wobbler nicht widerstehen. Die Strömung half ihm, sich noch rund 50 m stromab zu kämpfen, ehe es Phillip gelang, ihn in den Unterfangkescher zu bekommen. Ein schönes, vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk, das mit seinen 3.250g einen leckeren Festbraten in Aussicht stellt. Ob er mit seinen 80 cm wohl in den Gänsebräter passt?
Gruß Bernd Heise
Mi
29
Dez
2010
Info über den Wolgazander
(29. Dezember 2010)
In den Gewässern der Interessengemeinschaft Mittellandkanal (IGM)
wurden Wolgazander gefangen. Der Wolgazander ist keine heimische Fischart und es besteht die Gefahr, das er sich mit unserem heimischen Zander “ vermischt“. Daher gilt für die Gewässer der IGM folgende Regelung:
Alle gefangenen Wolgazander müssen gleich nach dem Fang betäubt und getötet werden. Weitere Infos stehen im Anhang und werden bei der Fortbildung in WOB mitgeteilt. Diese Maßnahme ist mit LAVES, Dr. Arzbach, so vereinbart worden. Die Unterscheidung zwischen Zander und Wolgazander steht ebenfalls im Anhang. Bitte teilen Sie Ihren Mitgliedern aber nur die Unterscheidung:
- Fangzähne gleich Zander
- Keine Fangzähne gleich Wolgazander mit.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Dumka, Gewässerwart
Mi
19
Aug
2009
Ein dicker Fisch von Sven Pyrtsch
(Mittwoch, 19. August 2009)
Silberkarpfen an der Flugangel. Am Mittag des 19. August wurde ein Silberkarpfen in den Vereinsgewässern des ASV Gifhorn vom Sportfreund Sven Pyrtsch auf die Schuppen gelegt. Sven war mit der Flugangel und einer selbst angefertigten Fliege auf Fischwaid. Seinen Angaben zufolge gab es im Wasser eine regelrechte Explosion, anschließend eine rasante Abnahme seiner Schnurreserven in Richtung Krautfelder, so dass er dem Fisch ins Wasser folgen musste. Nach 10 Minuten Drill und Wassertreten zeigte der Karpfen endlich seine Seite und konnte gelandet werden. Petri Heil kann man da nur sagen. Außerdem zeigt es einmal mehr, dass man, egal wo man mit der Fliege fischt, immer einen Abnehmer findet. Es muss nicht immer Forelle sein. (E-U_LEW)
ASV Gifhorn e.V.



