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Die Dosen werden weniger: Mit Einführung des neuen Pfands sammeln Ehrenamtliche nicht mehr so viele Getränkebüchsen aus der Landschaft wie früher (Photowerk – ba Archiv) A-Z vom 07.03.2007 Pfand sei Dank:
Weniger Dosen im Graben
Müllsammler bemerken positive und negative Trends durch die Regelung
(ha) Positive, Wirkung entfaltet das neue Pfandsystem in Bezug auf die Achtsam- keit der Verbraucher. Einwegverpackungen würden kaum noch am Wegesrand ent- sorgt, stellte der Naturschutzbeauftragte des Landkreises Jürgen Wagner fest. Bei Müllsammel-Aktionen, die er mit dem Anglersportverein zweimal jährlich in Gifhorn vornimmt, werden kaum noch Dosen gefunden.
Beim Dualen System im Landkreis hat sich seit Einführung des Einwegpfandes im vergangenen Jahr das Aufkommen kaum verändert. Bernd Neubert, Betriebsleiter des Entsorgers Alba: "Die Mengen in den Gelben Säcken sind gleich geblieben. Statt Plastikf1aschen wanderten nun vermehrt Tetra-Packs in den Sack.
Getränkehändlerin Viola Klein beobachtet eine Entwicklung, die dem Umwelt- schutz eher entgegen läuft: Hersteller liefern immer mehr Getränke in pfandpflich- tigen Einwegflaschen, der Anteil von Mehrwegbehältern wird dadurch zurückge- drängt. "Da beides bepfandet wird, machen Kunden keinen Unterschied mehr, was davon nun umweltverträglicher ist", vermutet sie.
Dass manche Glasflaschen mit acht Cent Pfand wesentlich weniger belastet sind als PET-Flaschen, ist Jürgen Wagner ein Dom im Auge: "Das ist noch zu billig. Deshalb liegen verstärkt Glasflaschen herum."