So

08

Jan

2017

Der wilde wilde Westen

Aufgepasst Sportsfreunde, der wilde wilde Westen fängt gleich hinter Gifhorn an – frei nach Truck Stop. Trapper und Fallensteller sind unterwegs. An der Unteraller ist mein Sohn letzte Woche fast in eine amtliche Bügelfalle getreten. Also wer an unseren Gewässern noch mal versucht den ein oder anderen Räuber zu überlisten – Augen auf! Sonst beginnt das neue Jahr vielleicht nicht mit einem dicken Kopf nach gelungener Silvesterparty, sondern einem dicken Fuß. Also guten Rutsch und das wir Fisch-Jäger im neuen Jahr nicht zu Gejagten werden.

 

Das Aufstellen von Fallen für Nutria und Bisam ist eine völlig legale Jagdmethode. Von der Landwirtschaftsbehörde werden an geprüfte Fallensteller Flußabschnitte vergeben, die bejagd werden dürfen. Es gibt ca. 70 Fallensteller, die den Schädlingen nachstellen. Die Fallen werden auf Höhe der Wasserlinie aufgestellt und mit einem Pflock gesichert. Saison ist wohl ab Januar, also noch einmal die Bitte die Augen auf zu halten und beim Spinn- oder Fliegenfischen nicht hinein zu treten. Wie wir auch geht hier jemand seinem Hobby nach.

 

Der Landkreis Gifhorn denkt darüber nach, inwieweit Otter und Biber, die mittlerweile auch wieder die Fauna unserer Flüsse bereichern vor Verletzungen durch solche Fallen geschützt werden können.

 

Bernd Heise

 

0 Kommentare

Mi

30

Dez

2015

Neues Leben für Gifhorner Gewässer: ASV  tätigt Fischbesatz für über 22.000 €

Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandern in den Schloßsee
Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandern in den Schloßsee

Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr stellte Thorsten Wieck, Gewässerwart des Angler-Sportverein Gifhorn e.V., den Mitgliedern seinen Besatzplan 2015 vor – und fand breite Zustimmung für die Investition in viele Zentner Fischnachwuchs für Aller, Ise, Schloßsee, Waldsee, Maikampsee und Aller-Kanal. Lieferant für den schuppigen Nachwuchs ist seit Jahren Fischzuchtmeister Karl Lübbe aus Bargfeld, der im Herbst mit dem Abfischen seiner Teiche beginnt und damit den Startschuß für Thorsten Wieck und etliche Helfer der Gewässergruppe gibt. Aufgrund der ausgewerteten Fangkarten des Vorjahres der ASV- Mitglieder ermitteln die Gewässerwarte, was in den einzelnen Flußstrecken und Seen gefangen, also dem Gewässer entnommen wurde. „Leider sind die Gewässer seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage, entnommenen oder abgewanderten Fisch aus eigenem Vermögen zu regenerieren, fehlende Fischtreppen, schlechte Gewässerstrukturen und Schädigungen durch Kormorane muß der Mensch auszugleichen versuchen“, so Thorsten Wieck,“ und das kostet viel Geld, unsere Arbeitszeit nicht eingerechnet!“ Es ist beachtlich, was nur der ASV Gifhorn jährlich an Fischnachwuchs einbringt: 33 Zentner Karpfen, 20 Zentner Schleien, 3500 Stck. Hechte, 5 Zentner Zander, 7 Zentner Forellen und ca. 7000 Stck. kleine Aale, die bereits im Frühjahr geliefert wurden. Besonders zu erwähnen sind 300 Zander, die zum Jahresende im Schloßsee eine neue Heimat gefunden haben.“ Mit einem Stückgewicht von ca. 800 Gramm sind sie sehr widerstandsfähig und haben beste Chancen, im Schloßsee gut ab zuwachsen“ so Thorsten Wieck,“ und das ganze nächste Jahr ist dieses Gewässer für jegliches Angeln gesperrt, also absolute Ruhe auch für die Zander, deren Bestand kräftig aufgebaut werden soll!“ . Die Angelsaison ist zu Ende, es kehrt Ruhe in die ASV-Vereinsgewässer ein, die der neue Fischbesatz auch dringend benötigt, muß er sich doch erst an das neue Gewässer gewöhnen, bevor es Winter wird.

 

Karl-Heinz Gose

 

0 Kommentare

Di

29

Sep

2015

Bestes Wetter, wenige Angler und kaum Fische beim ASV-Abangeln

Die 3 erfolgreichen Fänger mit ihren Urkunden (v.li.: K.-H. Mattern, Eike Hegenbart, Wolfgang Adena)
Die 3 erfolgreichen Fänger mit ihren Urkunden (v.li.: K.-H. Mattern, Eike Hegenbart, Wolfgang Adena)


Zum traditionellen Saisonschluß, dem Abangeln, hatte der Angler-Sportverein Gifhorn seine Mitglieder am vergangenen Sonntag an den Maikampsee eingeladen. Es war um 6.30 Uhr noch dunkel , als ASV-Chef Karl-Heinz Gose die kleine Schar von 12 Petrijüngern begrüßen konnte und klare Worte fand:“ Bei dieser Resonanz muß sich der Vorstand überlegen, ob derartige Gemeinschaftsfischen noch zeitgemäß sind!“ Das Wetter in diesen Morgenstunden bot beste Voraussetzungen – absolute Windstille, leichter Nebel, ein sternklarer Himmel und die langsam aufgehende Sonne versprachen eine erfolgreiche Pirsch. Allerdings sahen die Fische das gänzlich anders und widerstanden auch den verlockensten Maden, Würmern oder Maiskörnern. Trotzdem konnten nach 3 ½ Stunden Ansitz einige kleine Exemplare als Fangergebnis vorgezeigt werden – es war halt Saisonabschluß.

 

Zum gemütlichen Teil an der Vereinshütte gesellten sich dann noch einige Familienmitglieder und Neugierige dazu, schließlich hatte der Vergnügungsausschuß den Grill angeheizt und leckere Bratwürste „gehen immer“. Die erfolgreichsten Angler dieses Morgens waren Eike Hegenbart, Wolfgang Adena und Karl-Heinz Mattern. Unter allen Teilnehmern dieser Veranstaltung wurden abschließend noch einige Sachpreise verlost – als Dankeschön für die Präsenz an diesem letzten gemeinsamen Fischen des Jahres 2015.

 

Karl-Heinz Gose

 

0 Kommentare

So

12

Jul

2015

Fischsterben in der Aller

Quelle: Aller-Zeitung vom 11. Juli 2015
Quelle: Aller-Zeitung vom 11. Juli 2015
0 Kommentare

Sa

14

Feb

2015

ASV Gifhorn räumt an der Aller Straße auf

Bei herrlichem Sonnenschein hat der ASV Gifhorn im Rahmen eines Arbeitseinsatzes die Uferböschung an der Aller Straße durchforstet. 20 Vereinsmitglieder aller Altersgruppen trafen sich am Samstag Morgen an der Aller Straße. Mit Astscheren und Motorsägen wurde am Ufersaum der Aller der dichte Bewuchs gelichtet.

 

Das Ufer für die Vereinskollegen wieder begehbar und vor allem auch beangelbar machen. „Angelplätze frei schneiden“ war das Motto, das der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Jürgen Wagner für den Arbeitseinsatz ausgegeben hatte.

 

Teilweise waren die Weiden von der Uferböschung in die Aller gewachsen und hatten sich mitten im Flussbett bereits fest verwurzelt. Damit der Fluss in der Innenstadt seinen Verlauf nicht ändert, muss das Verlanden einer Uferseite verhindert werden. Das forderte dann schon vollen Einsatz: Mit Watstiefeln, Schnitthose, Helm und Kettensäge rückt Birgit Heise auf dem Bild dem Weidenbusch im Fluss zu Leibe.

 

Auch auf den vereinseigenen Teichgrundstücken im Liliensumpf und in Gamsen wurde unter anderem auch von der Jugendgruppe viel geschafft. Jürgen Wagner resümierte: „Toller Einsatz, sichtbare Ergebnisse und für den Gemeinschaftssinn haben wir auch gleich noch was getan!"

0 Kommentare

Di

18

Nov

2014

ASV tätigt Fischbesatz über 22.000 €

Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandernachwuchs in den Schloßsee
Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandernachwuchs in den Schloßsee

Neues Leben für Gifhorner Gewässer. Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr stellte Thorsten Wieck, Gewässerwart des Angler-Sportverein Gifhorn e.V., den Mitgliedern seinen Besatzplan 2014 vor – und fand breite Zustimmung für die Investition in viele Zentner Fischnachwuchs für Aller, Ise, Schloßsee, Waldsee, Maikampsee und Aller-Kanal. Lieferant für den schuppigen Nachwuchs ist seit Jahren Fischzuchtmeister Karl Lübbe aus Bargfeld, der im Herbst mit dem Abfischen seiner Teiche beginnt und damit den Startschuß für Thorsten Wieck und etliche Helfer der Gewässergruppe gibt. Aufgrund der ausgewerteten Fangkarten des Vorjahres der ASV- Mitglieder ermitteln die Gewässerwarte, was in den einzelnen Flußstrecken und Seen gefangen, also dem Gewässer entnommen wurde.„ Leider sind die Gewässer seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage, einen gesunden Fischbestand aus eigener Kraft zu regenerieren – eine schlechte Wasserqualität, fehlende Fischtreppen, und Schädigungen durch Kormorane muß der Mensch auszugleichen versuchen“, so Thorsten Wieck,“ und das kostet viel Geld, unsere Arbeitszeit nicht eingerechnet!“


Es ist beachtlich, was nur der ASV Gifhorn jährlich an Fischnachwuchs einbringt: 36 Zentner Karpfen, 17 Zentner Schleien, 2500 Stck. Hechte, 650 Stck. Zander, 11 Zentner Rapfen, Aland und Döbel sowie ca. 3000 kleine Aale, die bereits im Frühjahr geliefert wurden. Besonders zu erwähnen sind die ca. 1000 Bitterlinge, die ebenfalls letzten Freitag ihre neue Heimat im Glockensee am Mühlenmuseum gefunden haben. „Letztes Jahr hat uns Fa. Lübbe die Teichmuscheln für den Glockensee gespendet und jetzt kommen die Bitterlinge dazu. Diese Kleinfischart steht auf der roten Liste, ist also vom Aussterben bedroht, und benötigt für die Fortpflanzung eine Teichmuschel, in die sie ihre Eier ablegen kann.


Wir haben im Glockensee nun alle Voraussetzungen geschaffen, möglichst viele Bitterlinge heranzuziehen und diese dann in andere Gewässer einzubringen!“ führt Thorsten Wieck mit sichtbarer Freude weiter aus. Fast der gesamte Besatz für 2014 ist dieser Tage angeliefert worden – die letzten Zander kamen vergangenen Freitag und fanden eine neue Heimat im Schloßsee. Die Angelsaison ist zu Ende, es kehrt Ruhe in die ASV-Vereinsgewässer ein, die der neue Fischbesatz auch dringend benötigt, muß er sich doch erst an das neue Gewässer gewöhnen, bevor es Winter wird.


Karl-Heinz Gose


0 Kommentare

Fr

18

Jul

2014

Hegefischen beim ASV Gifhorn: Gesunder Fischbestand in Ise und Schlosssee

Bei dem diesjährigem Gemeinschafts- und Hegefischen des ASV Gifhorn e.V. am Schloßsee und Ise, trafen sich 54 Angelfreunde aus den umliegenden Vereinen. Zweck war die Untersuchung und Beurteilung des Fischbestandes auf Gesundheit, Artenvielfalt und Verbuttung. Auch sollten die Schäden, welche durch den immer häufiger vorkommenden Kormoran an den Gifhorner Gewässern entstehen, festgestellt werden.

Zur Auswertung der Ergebnisse, füllte jeder Angler einen Bewertungsbogen über seinen Fang aus und zusätzlich bewertete der ausgebildete Gewässerwart des ASV Gifhorns den Fang sowie Rahmenbedingungen wie Wassergüte der Gewässer Schloßsee und Ise. Das Fazit: Ein hocherfreuter Gewässerwart, aufgrund des guten Zustandes des Fischbestandes, trotz Kormoranschäden, sowie eine hervorragende Wasserqualität. Natur, Umwelt und saubere Gewässer werden beim ASV Gifhorn groß geschrieben, was unter anderem mit dem Umweltpreis der Stadt Gifhorn für den ASV Gifhorn ausgezeichnet wurde.

Die kameradschaftliche Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Essen am Vereinsheim des ASV Gifhorn e.V.. Als Highlight reichte der stellvertretende Sportwart Sven Bäse ein Sparschwein durch die Reihen der Angler, mit der Bitte um eine Spende für notleidende Kinder. Die Angler zeigten sich sehr spendabel und es kam ein Betrag von 220€ zusammen.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Es bedanken sich der Sportwart Heinz-Joachim Merten sowie sein Stellvertreter Sven Bäse bei der Firma Fishing Tackle Max für die Unterstützung der Angler und bei der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn für das leckere Essen sowie bei allen Anglern und Helfern die zu dieser tollen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Text: Sven Bäse

Bearbeitung und Bild: Dyke-Bjarne Pioch

 

0 Kommentare

Di

08

Okt

2013

ASV Gifhorn lädt zum Filmabend ein

Am kommenden Donnerstag, den 10. Oktober, präsentieren die Gewässerwarte des Angler-Sportvereins Gifhorn verschiedene Filme über Flüsse und darin vorkommende Fischarten in Harz und Heide.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in der Vereinshütte an der Oberaller statt, Beginn ist um 18.00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Gose

 

0 Kommentare

Mo

09

Sep

2013

Sommerliche Temperaturen, aber wenig Fische beim Senioren-Angeln

Die erfolgreichsten Senioren mit ihren Erinnerungsurkunden
Die erfolgreichsten Senioren mit ihren Erinnerungsurkunden

Wer mindestens 60 Jahre alt ist, zählt im Angler-Sportverein Gifhorn (ASV) zu den Senioren – und das sind aktuell 230 Mitglieder des Vereins, der über 700 Angler zählt. Zweimal jährlich lädt der Vorstand diese „Altgedienten“ zu einem geselligen Angeln an die Vereinsteiche ein - als Dank für die teils jahrzehnte lange Vereinstreue und oftmals auch umfangreiche Hilfe bei den vielen Arbeiten, die der Verein zu bewältigen hat. Organisator der Veranstaltung ist seit Jahren Walter Eggers, der die Vereinshütte und das schöne Areal betreut und bestens „ in Schuß“ hält. Und so war auch er es, der am vergangenen Samstag stolz verkündete, daß mit 51 Teilnehmern wiederum ein Bestwert erzielt werden konnte. Ab 13.00 Uhr wurde in den beiden großen Vereinsteichen gefischt, aber selbst der strahlende Sonnenschein und die sommerlichen Temperaturen konnten die Karpfen, Schleien und Rotaugen nicht zum Beißen verführen. Auch die Raubfische – im letzten Herbst wurde ein 8 ½ pfündiger Hecht gelandet – waren auf „Funkstille“ gegangen und ließen sich nicht locken. So war denn auch die gesamte Ausbeute sehr gering, lediglich 8 Angler konnten einen Fang vorweisen. Das meiste Glück in diesen Nachmittagsstunden hatte Bernd Schulze, gefolgt von Friedrich-Wilhelm Mertens und Dieter Holtz. Ein dickes „Petri Heil“ gab es aber nicht nur für die Erstplatzierten, sonder auch für Karl-Heinz Henkel, der in diesen Tagen diamantene Hochzeit feiern konnte. Das schlechte Fangergebnis machte der guten Stimmung unter den Senioren aber keinen Abbruch, denn schließlich konnten die meisten bei der folgenden Fisch-Tombola so manche Forelle oder sogar einen fetten Räucheraal gewinnen. Den Abschluß des Nachmittags bildete ein gemeinsames „Schlachteplatte-Essen“, das der Vergnügungsausschuß liebevoll zubereitet hatte und allen prächtig mundete. Gegen 19.00 Uhr verabschiedeten sich die letzten zufriedenen Gäste und Walter Eggers konnte wiederholt ein dickes Dankeschön für eine gelungene Veranstaltung entgegennehmen.

 

 

Karl-Heinz Gose

 

0 Kommentare

So

01

Sep

2013

Riesen-Wels im Schloßsee gefangen

Andreas Erhardt mit Riesen-Wels, 165 cm, 53 Pfund
Andreas Erhardt mit Riesen-Wels, 165 cm, 53 Pfund

Den vergangenen Freitagabend wird ASV-Mitglied Andreas Erhardt (46 J.) aus Gifhorn so schnell nicht vergessen. Wie so manchen Abend stellte er gegen 22.00 Uhr im Schloßsee den Aalen nach. Mit einer dünnen 0,30 mm Schnur, Einzelhaken und bestückt mit einem fingerlangen toten Köderfisch angelte er auf dem Grund des Sees, als plötzlich die Schnur kräftig in Bewegung geriet. Schnell ergriff er die Angelrute und setzte einen heftigen Anhieb. Die Reaktion am Ende der Schnur folgte sofort – der Fisch nahm kräftig Angelsehne von der Rolle und suchte das Weite. Rund eine halbe Stunde mußte Erhardt den Fisch drillen, bis er ihn in seinen Unterfangkescher ziehen und zu seiner großen Überraschung einen Wels von 165 cm Länge und 53 Pfund Gewicht landen konnte. „Nach dem Anhieb habe ich gleich gemerkt, daß es kein Aal war“, so der strahlende Petrijünger,“ aber an einen derartig kapitalen Wels habe ich nicht geglaubt!“. Auch ASV-Chef Karl-Heinz Gose, der sich diesen starken Wels, in Süddeutschland auch Waller genannt wird, persönlich anschaute, meinte sichtlich erstaunt: “Wir haben zwar schon einige dicke Welse aus dem Schloßsee gemeldet bekommen, aber dieser Fisch stellt den absoluten Vereinsrekord dar – sowohl was das Gewicht als auch die Körperlänge angeht!“

 

Karl-Heinz Gose

4 Kommentare

Mo

22

Apr

2013

Kapitale Schleie von 2600 gr. überlistet

Erst am vergangenen Sonntag, den 14. April, hatte der Vorstand des ASV Gifhorn den Startschuß in die Angelsaison 2013 gegeben – Anangeln am Schloßsee war angesagt. Allerdings war die Ausbeute wenig zufriedenstellend – 40 Petrijünger erbeuteten lediglich 14.500 Gramm Weißfische, in der Mehrzahl kleine Rotaugen und Brassen.

Dass es aber auch ganz anders gehen kann, bewies an diesem Sonntag Floyd Träger, 28 Jahre alt und ASV-Mitglied. Gegen 15.00 Uhr verspürte er in der Unteraller einen Biss auf 2 kleine Maden und wenige Sekunden später, der Anhieb war gesetzt, spürte er, dass ein ungewöhnlich starker Fisch angebissen hatte. Und er staunte nicht schlecht, als nach einigen Minuten eine kapitale Schleie von 50 cm Länge und 2600 Gramm Gewicht in seinem Unterfangkescher landete.

„Das gibt ein Festessen für die ganze Familie“ strahlte Floyd Träger, als er ASV-Chef Karl-Heinz Gose diesen prächtigen Fisch präsentierte.

 

Karl-Heinz Gose

 

0 Kommentare

So

17

Mär

2013

30. Lachspate der AOLG

v.l.n.r.: Jürgen Wagner, Silke Westphalen, Heidrun Sauer, Karl-Heinz Gose
v.l.n.r.: Jürgen Wagner, Silke Westphalen, Heidrun Sauer, Karl-Heinz Gose

Frau Silke Westphalen zur Lachspatin ernannt. Der 1. Vorsitzende des ASV Gifhorn, Karl-Heinz Gose und Jürgen Wagner, Stellv. Vorsitzender des Lachsförderverein Niedersachsen, ernannten Frau Silke Westphalen, Geschäftsführerin des Aller-Ohre- Verbandes, zur Lachspatin der Aller-Oker-Lachsgemeinschaft.

 

 

Die Geschäftsführerin sagte der AOLG die Hilfe ihres Verbandes bei der Lachsansiedlung zu. Eine ökologische Verbesserung der vom Aller-Ohre-Verband betreuten Fließgewässer ist ein wichtiger Beitrag dazu.

Die Aller-Oker-Lachsgemeinschaft freut sich eine weitere Mitstreiterin für die Erfüllung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) an ihrer Seite zu haben.

„Gut Lachs!“

 

Hans-Jürgen Sauer

 

0 Kommentare

Di

08

Jan

2013

Fisch des Jahres 2013: Die Forellen

Foto Bachforelle © : A. Hartl
Foto Bachforelle © : A. Hartl

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt.

Foto Seeforelle © : A. Hartl
Foto Seeforelle © : A. Hartl

Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließ-gewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Im Meer hält sie sich bevorzugt in Küstennähe auf und steigt zum Laichen in Flüsse bis hin zu kleinen Bächen auf. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Foto Meerforelle © : F. Hecker
Foto Meerforelle © : F. Hecker

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich diese Fische unterschiedlich in Größe und Färbung und weiteren Merkmalen. Ausgewachsene Meer- und Seeforellen erreichen, im Gegensatz zu der verhältnismäßig kleinen Bachforelle (20-60 cm und 0,5-2 kg), meist eine Länge von 80–100 cm und ein Gewicht von 10-15 kg. Die drei Ökotypen sind problemlos kreuzungsfähig.

Forellen haben einen spindelförmigen, seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der Kopf ist relativ groß. Das endständige Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Die Färbung der Forellen ist äußerst vielfältig und variiert sowohl zwischen den drei Formen der Forelle als auch zwischen einzelnen Populationen eines Ökotyps. Bachforellen haben eine gelbliche Grundfärbung und einen dunkel bräunlichen Rücken. Sie weisen meist rote, hell umrandete Tupfen auf. Dieses Merkmal unterscheidet sie von den See- und den Meerforellen, deren Schuppenkleid silbrig glänzt und mit schwarzen x- oder punktförmigen Flecken übersät ist. Die Meerforelle ist dem Lachs sehr ähnlich. Alle Jungtiere sind auf den Körperseiten dunkel gebändert.

 

Forellen werden auch vom Laien leicht als solche erkannt. Im Gewässer sind sie jedoch oft schwer zu entdecken, da ihre Körperfarbe zur Tarnung dem Untergrund angepasst ist.

 

Die Bachforelle kommt von Spanien bis zum Ural in ganz Europa in kühlen, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern mit Kies- oder Geröllgrund vor. Die Oberläufe der Fließgewässer bilden den bevorzugten Aufenthaltsraum und werden daher als Forellenregion bezeichnet. Als wertvoller Speisefisch wurden die Bachforellen in weiten Gebieten der Erde eingebürgert. Die Seeforelle findet man von Skandinavien bis zum Ural, auf den britischen Inseln sowie in den Voralpen- und Alpenseen. Die Meerforelle lebt im europäischen Küstengebiet von Portugal bis hoch in den Norden.

 

Je nach Verbreitungsgebiet findet die Laichzeit der verschiedenen Forellenformen zwischen Oktober und März im Süßwasser statt. Die Eier werden in eine flache Laichgrube gelegt, die das Weibchen im kiesigen Flussgrund durch kräftige Schwanzbewegungen anlegt. Die Brut schlüpft innerhalb von sechs bis acht Wochen und lebt weitere vier bis sechs Wochen lang im Kies von ihrem Dottersack, bevor sie anfängt kleinen Insektenlarven und Krebstieren nachzujagen. Später ernähren sich die Jungfische weiterhin von Insektenlarven und anderem kleinen Getier und nehmen auch geflügelte Insekten an der Wasseroberfläche auf. Als Adulte leben vor allem die großen Exemplare aller drei Formen in der Regel räuberisch und fressen Fische. Jungfische bleiben einen längeren Zeitraum im Laichgewässer, um dann in einen größeren Fluss, einen See oder ins Meer zu ziehen. Nur Bachforellen bleiben oft standorttreu. Geschlechtsreif werden Forellen nach etwa drei bis fünf Jahren.

 

Die beliebte Regenbogenforelle ist übrigens keine heimische Art. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeführt.

 

Durch die Regulierung und Verbauung unserer heimischen Flüsse und Bäche sind die natürlichen Lebensräume aller drei Forellentypen bedroht. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern sie auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichrevieren ab. Zudem stellen die Turbinen von Wasserkraftwerken eine tödliche Falle für sie dar.

 

Das bedeutet, wir brauchen naturnahe und durchgängige Fließgewässer. Nur dann haben die Forellen, wie auch andere Wasserbewohner, eine Chance als Schmuckstücke unserer heimischen Naturlandschaft erhalten zu bleiben.

 

V.i.S.d.P.

Verband Deutscher Sportfischer e.V.

Peter Mohnert

-Präsident-

Offenbach, den 17.11.2012

 

 

0 Kommentare

Mo

03

Dez

2012

Neues Leben für den Glockensee

Seit ca. 2 Jahren besteht nun der See an der B 188 gegenüber vom neuen Klinikum, dem er auch seine Gründung zu verdanken hat, denn der Aushub wurde für den Bau des Krankenhauses benötigt. Diesen See hat der Angler-Sportverein Gifhorn 2012 von der Stadt gepachtet und als Artenschutzgewässer deklariert – Angeln verboten! Und in Anlehnung an die Freiheitsglocke des Mühlenmuseums hat der Verein dieses neue Gewässer „Glockensee“ getauft. Am vergangenen Freitag wurde der Grundstein für dieses Artenschutzgewässer gelegt: 75 Teichmuscheln und rund 1200 Moderlieschen sowie etliche Gründlinge fanden hier ihre neue Heimat.

Im Frühjahr folgen noch Bitterlinge, die als Fortpflanzungsgrundlage auf die Teichmuscheln angewiesen sind. Später werden noch Karauschen und Weißfische eingesetzt, damit eine gute Artenvielfalt gewährleistet ist. Lieferant der Muscheln und Fische ist der Fischzuchtbetrieb Lübbe aus Bargfeld. Der Inhaber Karl Lübbe ließ es sich nicht nehmen und überbrachte persönlich den Erstbesatz für den Glockensee. Und nicht nur das – er schenkte dem ASV Gifhorn Muscheln und Fische als Dank für die gute Zusammenarbeit mit dem Verein. Schließlich kauft der ASV Gifhorn jährlich für rund 20.000 € Fischbesatz bei Fa. Lübbe und investiert damit rund 25% aller Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen in neues Leben für Aller, Ise, Waldsee, Schloßsee, Maikampsee und Aller-Kanal. "Für dieses Jahr ist nun der Fischbesatz abgeschlossen", so Gewässerwart Thorsten Wieck, der zusammen mit Jürgen Wagner und Heinz Merten die Muscheln und Moderlieschen behutsam in den Glockensee einsetzte. "Wir werden nun sehr genau die Entwicklung der Fische in diesem Gewässer beobachten und hoffen sehr, daß sich ein guter Bestand aufbauen wird!"

 

Karl-Heinz Gose

0 Kommentare

Mi

22

Aug

2012

Schwarzmundgrundel im Mittellandkanal

Quelle: istockphoto
Quelle: istockphoto

Liebe Angler im Mittellandkanal,

auf Höhe Osnabrück wurden vor wenigen Wochen die ersten Schwarzmundgrundeln im Mittellandkanal gefangen. Die Grundeln sind sehr wahrscheinlich über den Rhein und seine angrenzenden Kanäle eingewandert und breiten sich nach Osten aus. Wie der ein oder andere vielleicht schon gehört hat, können die Grundeln massive Veränderungen der Fischartenzusammensetzung hervorrufen.

Anbei das Wichtigste zur Grundel im Mittellandkanal (angehängte PDF-Datei). Sehr wahrscheinlich drohen uns im Mittellandkanal ähnliche Zustände wie im Nord-Ostseekanal.

Bitte meldet entsprechende Fänge an den Landesverband und unterrichtet die Vereinsmitglieder über die Erkennungsmerkmale der Grundeln. Jede gefangene Grundel sollte entnommen werden. Ein Verzehr der Fische ist problemlos möglich, das Fleisch ist sehr wohlschmeckend. Zu beachten gilt auch, dass die Grundeln nicht als Köderfische in anderen Gewässern eingesetzt werden sollten. Nur ganz wenige Fische reichen aus, um auch in stehenden Gewässern eine explosionsartige Vermehrung hervorzurufen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A.: T. Klefoth (MSc. Fischereiwissenschaften)

Fischereibiologe des Landesverbandes

Landessportfischerverband Niedersachsen e.V.

Tel.: 0511 35726620

t.klefoth@lsfv-nds.de

www.lsfv-nds.de

 

Grundeln in Niedersachsen_August_2012.pd
Adobe Acrobat Dokument 627.0 KB
0 Kommentare

Mo

09

Jul

2012

Massive Hilfe für bedrohte Aalbestände

Bereits vor 17 Jahren, als der Aal zum „Fisch des Jahres 1995“ gewählt wurde, machten die Sportangler auf die starke Gefährdung dieses geschätzten Speisefisches aufmerksam. Doch leider hat sich nur wenig getan – noch immer wird der kaum fingerlange Jungaal – auch Glasaal genannt, da er in diesem Stadium fasst durchsichtig ist – in etlichen westlichen Nachbarländern wie Portugal, Spanien oder Frankreich als Delikatesse verzehrt. Eine gesetzliche Mindestlänge wie bei uns für im Meer gefangene Aale gibt es in diesen Ländern nicht. Auch werden unverändert erhebliche Mengen Glasaale zum Verzehr nach Asien verkauft. Am schlimmsten aber ist die Tatsache, daß der laichfähige Aal bei seiner Wanderung von den Flüssen in den Atlantik – hier laicht der Aal im Saragossameer- durch viele Wasserkraft-Anlagen am Abstieg gehindert wird.

Eine weitere Bedrohung für den Aal ist das starke Aufkommen von Kormoranen, die den Aal besonders bevorzugen und zu seiner Dezimierung erheblich beitragen.

Die Politik hat die nachhaltige Bedrohung der Aalbestände erkannt und im Jahre 2009 den Aal auf die rote Liste „vom Aussterben bedrohte Tierart“ gesetzt. Damit darf der Aal nur noch kontrolliert gehandelt werden, über Fang und Verkauf müssen Nachweise geführt werden.

Seit 2011 gibt es nun auch ein Aal-Förderprogramm seitens der EU und dem Land Nieder-sachsen, um dem negativen Trend des Aalbestandes entgegenzuwirken. So wird der Besatz von Jungaalen mit 60% der Gesamtkosten bezuschußt. In Niedersachsen organisiert der Landessportfischer-Verband diese Maßnahmen – so auch vergangenen Donnerstag am Gifhorner Mühlenmuseum.

Ein LKW der Aalversandstelle Hamburg brachte für die Gewässer im Raum Gifhorn 85 kg Jungaale, das einer Stückzahl von 8500 Aalen mit ca. 10 cm Länge entspricht. Entgegengenommen und auf die Gewässer verteilt wurden die Fische von Thorsten Wieck für den ASV Gifhorn und Kerstin Fritsche für die 7 Vereine der Interessengemeinschaft Ise. Etliche Angler waren dafür zum Mühlenmuseum beordert worden, um mit Bottichen und Eimern den Aalnachwuchs in Aller, Ise, Kleine Aller, Aller-Kanal und Mühlensee einzubringen. Viel Laufarbeit war damit verbunden, denn die Aale mußten auf die Gewässerstrecken verteilt werden, und das sind viele Kilometer Wasserstrecke.

Die Kosten für diese Besatzmaßnahme der letzten Woche belaufen sich auf ca. 4000 Euro, wobei der ehrenamtliche Arbeitseinsatz der Angler nicht mitgerechnet ist. Insgesamt hat das Land Niedersachsen ein Aal-Förderprogramm in Höhe von 500.000 € geplant.

„Hoffen wir“, so Thorsten Wieck vom ASV Gifhorn bei der abendlichen Abschlußbesprechung an der Vereinshütte, „daß möglichst viele Aale überleben und den Weg ins Saragossameer finden werden. Wir als Angler helfen dabei gern und werden auch in den nächsten Jahren weiterhin Aalbesatz tätigen!“

 

Karl-Heinz Gose

-Vorsitzender-

0 Kommentare

Di

08

Mai

2012

Dicke Karpfen beim ASV-Seniorenangeln

Jedes 3. Vereinsmitglied im Angler-Sportverein Gifhorn ist 60 Jahre oder älter und zählt damit zur Seniorengruppe des Vereins. Und diese trifft sich jährlich 2x zu einem gemütlichen Angeln an den Vereinsteichen an der Oberaller. Am vergangenen Samstag, den 5. Mai 2012, war es endlich wieder soweit- das 1. Angeln in 2012 war angesagt und 43 Altgediente waren der Einladung des Vorstands gefolgt. Treffpunkt war vormittags um 10.00 Uhr die Vereinshütte, wo nach herzlicher Begrüßung durch den Senioren-Obmann Walter Eggers die Angler auf ihre Plätze eingewiesen wurden. Seit Mitte vergangenen Jahres waren die Teiche nicht beangelt worden – Spannung pur also bei den Senioren, wie die Fische den Winter überstanden hatten und ob Mais, Weißbrot oder Mistwurm der richtige Köder zum Überlisten des vorsichtigen und scheuen Schuppenwildes war. 


Und es sollte sich sehr schnell zeigen, daß die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage die Beißlust der Fische deutlich gesteigert hatte – insgesamt 100, 5 kg Weißfische kamen zur Strecke, und beachtliche Exemplare von fast 10 Pfd. ließen so manches Anglerherz höher schlagen. Erfolgreichster Senior an diesem regnerischen Samstag war Horst Blech mit 2 Karpfen und einem Gesamtgewicht von genau 15 Pfd., gefolgt von Detlef Dombach, Klaus Seyen, Horst Papenfuß und Franz Deneke. Diese 5 Sportfreunde erhielten aus den Händen von Walter Eggers gerahmte Erinnerungsurkunden überreicht und alle anderen Sportfreunde gratulierten mit einem kräftigen „Petri Heil“. Nach dem Angeln gab es zünftige Bratwürste, Steaks und kühlen Gerstensaft vom Vergnügungsausschuß, der sich bestens um das Wohl der Senioren kümmerte. Aber auch das „Anglerlatein“ kam nicht zu kurz, denn viele Senioren wußten zu fortgeschrittener Stunde von „Kapitalen“ zu berichten und selbst ausgebreitete Arme reichten nicht aus, um die Länge dieses heimischen Schuppenwildes zu beschreiben.

 

Karl-Heinz Gose

-Vorsitzender-

0 Kommentare

Fr

10

Feb

2012

Neuigkeiten über den Wolgazander

(eine Mitteilung von Thomas Klefoth vom Landessportfischerverband Niedersachsen e.V., vom 10. Februar 2012)

2012_02_08_Wolgazander_Flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB
Pressemitteilung_Wolgazander.pdf
Adobe Acrobat Dokument 128.5 KB
0 Kommentare

Mo

12

Dez

2011

Bitterlinge und Muscheln in der Ise

(12. Dezember 2011)

Der Bitterling
Der Bitterling

Der Bitterling ist einer der schönsten Kleinfische unserer heimischen Gewässer. Mit einer durchschnittlichen Größe von nur 5-6 cm liebt er stehende und langsamfließende, sommerwarme und pflanzenreiche Gewässer. Das Männchen in seinem schillernden Hochzeitskleid, kann es mit so manchen tropischen Fischen aufnehmen. Obwohl der Bitterling keine hohen Ansprüche an die Gewässergüte stellt, ist er dennoch vom Aussterben bedroht.

Grund dafür ist die besondere Art der Fortpflanzung dieser kleinen Gesellen. Die Weibchen legen ihre Eier (60-100) über eine Legeröhre in den Kiemenraum von Teich-Fluß oder Malermuscheln ein. In jede Muschel passen je nach Größe nur eine gewisse Anzahl von Eiern. Ein Weibchen braucht daher viele dieser Muscheln, um seinen Nachwuchs gut unterzubringen. Die Eier werden erst dann in den Muscheln von den Männchen besamt. Nach 2-3 Wochen verlassen die kleinen Bitterlinge die Muscheln, sie haben dann eine Größe von ca.1cm. Der Laichzeitraum erstreckt sich von April bis August.

Leider werden bei Grundräumungen der Gewässer auch oft diese lebensnotwendigen Muscheln entfernt, die nicht nur der Fortpflanzung des Bitterlings dienen, sondern auch eine Filterfunktion im Gewässer übernehmen. Hierbei werden von den Muscheln viele kleine organische Substanzen (Detritus), wie z.B. abgestorbene Pflanzenreste und Schwebstoffe aus dem Wasser herausgefiltert. Sie sind daher auch ein wichtiger Faktor in dem Ökosystem Gewässer.

Die Interessengemeinschaft Ise ist ein Zusammenschluß von Angelvereinen, welche gemeinsam dieses Gewässer bewirtschaften. Dazu gehören der ASV Gifhorn, ASV Sassenburg, AG Gamsen, VFG Schönewörde, ASV Knesebeck, ASV Hankensbüttel und der VFG Wittingen. Diese Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Artenvielfalt in unseren Gewässern zu schützen und zu fördern.

So wurden vor kurzem nicht nur kleine Bitterlinge in die Ise eingesetzt, sondern auch die lebensnotwendigen Muscheln gleich dazu. Sehr viel Sorgfalt war bei dieser Maßnahme notwendig, da die Muscheln sehr empfindliche Gesellen sind. Ob diese Bemühungen auch Früchte tragen, werden die Vereine in der Zukunft durch Bestandsaufnahmen dokumentieren. Ein besonderer Dank gilt hier auch der Fischereigenossenschaft Ise, die viele dieser Maßnahmen finanziell unterstützt.

 

Kerstin Fritsche - Gewässerwart IG Ise

Gladiolenweg 14, 29392 Wesendorf, Tel.05376-8027

kerstin.fritsche@vfg-schoenewoerde.de

 

0 Kommentare

Mo

12

Dez

2011

Adventshecht aus der Aller

(12. Dezember 2011)

Adventshecht Philip.jpg

Bei herrlichem Spätherbstwetter ging dieser kapitale Esox am Dritten Advent an den Haken. An der Unteraller konnte er einem Wobbler nicht widerstehen. Die Strömung half ihm, sich noch rund 50 m stromab zu kämpfen, ehe es Phillip gelang, ihn in den Unterfangkescher zu bekommen. Ein schönes, vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk, das mit seinen 3.250g einen leckeren Festbraten in Aussicht stellt. Ob er mit seinen 80 cm wohl in den Gänsebräter passt?

Gruß Bernd Heise

1 Kommentare

Mo

21

Nov

2011

Fisch des Jahres 2012: Bachneunauge

(Quelle: Aller-Zeitung vom 16. November 2011)

Fisch des Jahres 2012: Bachneunauge
0 Kommentare

Mi

29

Dez

2010

Info über den Wolgazander

(29. Dezember 2010)

Fotos: Michael Dumka
Fotos: Michael Dumka

In den Gewässern der Interessengemeinschaft Mittellandkanal (IGM)

wurden Wolgazander gefangen. Der Wolgazander ist keine heimische Fischart und es besteht die Gefahr, das er sich mit unserem heimischen Zander “ vermischt“. Daher gilt für die Gewässer der IGM folgende Regelung:

Alle gefangenen Wolgazander müssen gleich nach dem Fang betäubt und getötet werden. Weitere Infos stehen im Anhang und werden bei der Fortbildung in WOB mitgeteilt. Diese Maßnahme ist mit LAVES, Dr. Arzbach, so vereinbart worden. Die Unterscheidung zwischen Zander und Wolgazander steht ebenfalls im Anhang. Bitte teilen Sie Ihren Mitgliedern aber nur die Unterscheidung:

  • Fangzähne gleich Zander
  • Keine Fangzähne gleich Wolgazander mit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Dumka, Gewässerwart

 

UNTERSCHIEDE:


Zander Wolgazander
Maul: Fangzähne (Hundszähne)
an Ober- und Unterkiefer
keine Fangzähne (Hundszähne)
Maulspalte: bis hinter die Augen geschlitzt
reicht nur bis zur Augenmitte
Seitenlinie: 75-100 Schuppen 72-75 Schuppen
Kiemendeckel: ohne Schuppen mit Schuppen
Körper: 8-12 dunkle Streifen,
die sich unterhalb der Seitenlinie
in Flecken auflösen
5-7 deutliche dunkle Streifen,
bis zum Bauchansatz
1. Rückenflosse: hoch
(niedriger als beim Wolgazander)
sehr hoch
(höher als beim Zander)
    Kein Mindestmaß und keine
Schonzeit; die Wolgazander
unter Barsche wie folgt eintragen:
WZ und  Stückzahl
Kopiervorlage für Mitteilungsvordruck
20101229 - wolgazander0 (Mitteilungsvord
Adobe Acrobat Dokument 71.4 KB
0 Kommentare

Mi

19

Aug

2009

Ein dicker Fisch von Sven Pyrtsch

(Mittwoch, 19. August 2009)

Sven Pyrtsch und sein Silberkarpfen: 103 cm, 14,620 kg
Sven Pyrtsch und sein Silberkarpfen: 103 cm, 14,620 kg

Silberkarpfen an der Flugangel. Am Mittag des 19. August wurde ein Silberkarpfen in den Vereinsgewässern des ASV Gifhorn vom Sportfreund Sven Pyrtsch auf die Schuppen gelegt. Sven war mit der Flugangel und einer selbst angefertigten Fliege auf Fischwaid. Seinen Angaben zufolge gab es im Wasser eine regelrechte Explosion, anschließend eine rasante Abnahme seiner Schnurreserven in Richtung Krautfelder, so dass er dem Fisch ins Wasser folgen musste. Nach 10 Minuten Drill und Wassertreten zeigte der Karpfen endlich seine Seite und konnte gelandet werden. Petri Heil kann man da nur sagen. Außerdem zeigt es einmal mehr, dass man, egal wo man mit der Fliege fischt, immer einen Abnehmer findet. Es muss nicht immer Forelle sein. (E-U_LEW)

0 Kommentare