Aalbesatz 2019 in Aller und Nebengewässer

 

41 Kilo Farmaale haben in Aller, Ise und Allerkanal eine neue Heimat bekommen.

Unter der Leitung von ASV Gewässerwart Markus Wiese, wurden die ca. 12.000

und 10 bis 15 cm langen Aale zu den Fließgewässern des ASV Gifhorn gebracht. 

Viele fleißige Helfer haben mit angefasst, um die jungen Aale schnellst möglich

in die Gewässer zu verteilen.
Nachdem die Aalfänge in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind,
soll durch gezielte Besatzmaßnahmen 
der Aalbestand wieder aufgebaut werden.

Die Projektkosten  betragen 2.750 Euro

und werden mit einem Anteil von 60% durch die EU gefördert.

siehe auch  Steckbrief Europäischer Aal

                    Artikel in Cellesche Zeitung
 
                   10.000 Aale aus Amerika wollen in die Gifhorner Ise

 

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ASV Gifhorn tätigt Fischbesatz für über 24.000 € in Gifhorner Gewässer

Thorsten Wieck und Jürgen Wagner beim Einsetzen von Schleie
Thorsten Wieck und Jürgen Wagner beim Einsetzen von Schleie

Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr stellte Thorsten Wieck, Gewässerwart des Angler-Sportverein Gifhorn e.V., den Mitgliedern seinen Besatzplan 2017 vor und fand breite Zustimmung für die Investition in viele Zentner Fischnachwuchs für Aller, Ise, Schlosssee, Waldsee, Maikampsee und Aller-Kanal. Lieferant für den schuppigen Nachwuchs ist seit Jahren Fischzuchtmeister Karl Lübbe aus Bargfeld, der im Herbst mit dem Abfischen seiner Teiche beginnt und damit den Startschuss für Thorsten Wieck und etliche Helfer der Gewässergruppe gibt. Aufgrund der ausgewerteten Fangkarten des Vorjahres der ASV-Mitglieder ermitteln die Gewässerwarte, was in den einzelnen Flussstrecken und Seen gefangen, also dem Gewässer entnommen wurde. „Leider sind die Gewässer seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage, entnommenen oder abgewanderten Fisch aus eigener Kraft zu regenerieren – fehlende Strukturen, fehlende Fischtreppen und Schädigungen durch Kormorane muss der Mensch auszugleichen versuchen, “so Thorsten Wieck“ und das kostet viel Geld, unsere Arbeitszeit nicht eingerechnet!“ Es ist beachtlich, was nur der ASV Gifhorn jährlich an Fischnachwuchs einbringt: 2,1 Tonnen Karpfen, 1,5 Tonnen Schleien und 200 Zander, des Weiteren ca. 7.500 kleine Aale für die Fließgewässer und 7 Zentner Forellen für den Waldsee, die bereits im Frühjahr geliefert wurden. Fast der gesamte Besatz für 2017 wurde in den letzten Wochen in die verschiedenen Gewässer eingebracht. Die Angelsaison ist zu Ende, es kehrt Ruhe in die ASV-Vereinsgewässer ein, die der neue Fischbesatz auch dringend benötigt, muss er sich doch erst an das neue Gewässer gewöhnen, bevor es Winter wird.

 

Karl-Heinz Gose

 

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Neues Leben für Gifhorner Gewässer, Fischbesatz für über 22.000 €

Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandern in den Schloßsee
Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandern in den Schloßsee

Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr stellte Thorsten Wieck, Gewässerwart des Angler-Sportverein Gifhorn e.V., den Mitgliedern seinen Besatzplan 2015 vor – und fand breite Zustimmung für die Investition in viele Zentner Fischnachwuchs für Aller, Ise, Schloßsee, Waldsee, Maikampsee und Aller-Kanal. Lieferant für den schuppigen Nachwuchs ist seit Jahren Fischzuchtmeister Karl Lübbe aus Bargfeld, der im Herbst mit dem Abfischen seiner Teiche beginnt und damit den Startschuß für Thorsten Wieck und etliche Helfer der Gewässergruppe gibt. Aufgrund der ausgewerteten Fangkarten des Vorjahres der ASV-Mitglieder ermitteln die Gewässerwarte, was in den einzelnen Flußstrecken und Seen gefangen, also dem Gewässer entnommen wurde. „Leider sind die Gewässer seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage, entnommenen oder abgewanderten Fisch aus eigener Kraft zu regenerieren, fehlende Fischtreppen, schlechte Gewässerstrukturen und Schädigungen durch Kormorane muss der Mensch auszugleichen versuchen“, so Thorsten Wieck,“ und das kostet viel Geld, unsere Arbeitszeit nicht eingerechnet!“ Es ist beachtlich, was nur der ASV Gifhorn jährlich an Fischnachwuchs einbringt: 33 Zentner Karpfen, 20 Zentner Schleien, 3500 Stck. Hechte, 5 Zentner Zander, 7 Zentner Forellen und ca. 7000 Stck. kleine Aale, die bereits im Frühjahr geliefert wurden. Besonders zu erwähnen sind 300 Zander, die zum Jahresende im Schloßsee eine neue Heimat gefunden haben.“ Mit einem Stückgewicht von ca. 800 Gramm sind sie sehr widerstandsfähig und haben beste Chancen, im Schloßsee gut abzuwachsen“ so Thorsten Wieck,“ und das ganze nächste Jahr ist dieses Gewässer für jegliches Angeln gesperrt, also absolute Ruhe auch für die Zander, deren Bestand kräftig aufgebaut werden soll!“ . Die Angelsaison ist zu Ende, es kehrt Ruhe in die ASV-Vereinsgewässer ein, die der neue Fischbesatz auch dringend benötigt, muss er sich doch erst an das neue Gewässer gewöhnen, bevor es Winter wird.

 

Karl-Heinz Gose

 

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ASV tätigt Fischbesatz über 22.000 €

Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandernachwuchs in den Schloßsee
Thorsten Wieck beim vorsichtigen Einsetzen von Zandernachwuchs in den Schloßsee

Neues Leben für Gifhorner Gewässer. Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr stellte Thorsten Wieck, Gewässerwart des Angler-Sportverein Gifhorn e.V., den Mitgliedern seinen Besatzplan 2014 vor – und fand breite Zustimmung für die Investition in viele Zentner Fischnachwuchs für Aller, Ise, Schloßsee, Waldsee, Maikampsee und Aller-Kanal. Lieferant für den schuppigen Nachwuchs ist seit Jahren Fischzuchtmeister Karl Lübbe aus Bargfeld, der im Herbst mit dem Abfischen seiner Teiche beginnt und damit den Startschuß für Thorsten Wieck und etliche Helfer der Gewässergruppe gibt. Aufgrund der ausgewerteten Fangkarten des Vorjahres der ASV- Mitglieder ermitteln die Gewässerwarte, was in den einzelnen Flußstrecken und Seen gefangen, also dem Gewässer entnommen wurde.„ Leider sind die Gewässer seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage, einen gesunden Fischbestand aus eigener Kraft zu regenerieren – eine schlechte Wasserqualität, fehlende Fischtreppen, und Schädigungen durch Kormorane muß der Mensch auszugleichen versuchen“, so Thorsten Wieck,“ und das kostet viel Geld, unsere Arbeitszeit nicht eingerechnet!“


Es ist beachtlich, was nur der ASV Gifhorn jährlich an Fischnachwuchs einbringt: 36 Zentner Karpfen, 17 Zentner Schleien, 2500 Stck. Hechte, 650 Stck. Zander, 11 Zentner Rapfen, Aland und Döbel sowie ca. 3000 kleine Aale, die bereits im Frühjahr geliefert wurden. Besonders zu erwähnen sind die ca. 1000 Bitterlinge, die ebenfalls letzten Freitag ihre neue Heimat im Glockensee am Mühlenmuseum gefunden haben. „Letztes Jahr hat uns Fa. Lübbe die Teichmuscheln für den Glockensee gespendet und jetzt kommen die Bitterlinge dazu. Diese Kleinfischart steht auf der roten Liste, ist also vom Aussterben bedroht, und benötigt für die Fortpflanzung eine Teichmuschel, in die sie ihre Eier ablegen kann.


Wir haben im Glockensee nun alle Voraussetzungen geschaffen, möglichst viele Bitterlinge heranzuziehen und diese dann in andere Gewässer einzubringen!“ führt Thorsten Wieck mit sichtbarer Freude weiter aus. Fast der gesamte Besatz für 2014 ist dieser Tage angeliefert worden – die letzten Zander kamen vergangenen Freitag und fanden eine neue Heimat im Schloßsee. Die Angelsaison ist zu Ende, es kehrt Ruhe in die ASV-Vereinsgewässer ein, die der neue Fischbesatz auch dringend benötigt, muß er sich doch erst an das neue Gewässer gewöhnen, bevor es Winter wird.


Karl-Heinz Gose


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Massive Hilfe für bedrohte Aalbestände

Bereits vor 17 Jahren, als der Aal zum „Fisch des Jahres 1995“ gewählt wurde, machten die Sportangler auf die starke Gefährdung dieses geschätzten Speisefisches aufmerksam. Doch leider hat sich nur wenig getan – noch immer wird der kaum fingerlange Jungaal – auch Glasaal genannt, da er in diesem Stadium fasst durchsichtig ist – in etlichen westlichen Nachbarländern wie Portugal, Spanien oder Frankreich als Delikatesse verzehrt. Eine gesetzliche Mindestlänge wie bei uns für im Meer gefangene Aale gibt es in diesen Ländern nicht. Auch werden unverändert erhebliche Mengen Glasaale zum Verzehr nach Asien verkauft. Am schlimmsten aber ist die Tatsache, daß der laichfähige Aal bei seiner Wanderung von den Flüssen in den Atlantik – hier laicht der Aal im Saragossameer  durch viele Wasserkraft-Anlagen am Abstieg gehindert wird.

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