Aalbesatz 2019 in Aller und Nebengewässer

 

41 Kilo Farmaale haben in Aller, Ise und Allerkanal eine neue Heimat bekommen.

Unter der Leitung von ASV Gewässerwart Markus Wiese, wurden die ca. 12.000

und 10 bis 15 cm langen Aale zu den Fließgewässern des ASV Gifhorn gebracht. 

Viele fleißige Helfer haben mit angefasst, um die jungen Aale schnellst möglich

in die Gewässer zu verteilen.
Nachdem die Aalfänge in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind,
soll durch gezielte Besatzmaßnahmen 
der Aalbestand wieder aufgebaut werden.

Die Projektkosten  betragen 2.750 Euro

und werden mit einem Anteil von 60% durch die EU gefördert.

siehe auch  Steckbrief Europäischer Aal

                    Artikel in Cellesche Zeitung
 
                   10.000 Aale aus Amerika wollen in die Gifhorner Ise

 

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ASV Jugend schützt die heimische Artenvielfalt

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Kampf gegen die Plage am Mittellandkanal

Zu einer Hegemaßnahme war die Jugendgruppe des ASV Gifhorn am Sonntag den 27.09.2015 unterwegs. In der strahlenden Spätherbstsonne bei angenehmen Temperaturen fingen die Jugendlichen und Betreuer am Mittellandkanal Fisch auf Fisch. Reinwerfen, rausholen, teilweise auf Sicht, manchmal erreichten die Maden nicht mal die eingestellte Wassertiefe und schon war wieder einer dran. Davon träumt man oft, wenn es mal wieder ein Fisch- aber kein Fangtag war, an dem man sich auf den Weg gemacht hatte.

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Neues Leben für den Glockensee

Seit ca. 2 Jahren besteht nun der See an der B 188 gegenüber vom neuen Klinikum, dem er auch seine Gründung zu verdanken hat, denn der Aushub wurde für den Bau des Krankenhauses benötigt. Diesen See hat der Angler-Sportverein Gifhorn 2012 von der Stadt gepachtet und als Artenschutzgewässer deklariert – Angeln verboten! Und in Anlehnung an die Freiheitsglocke des Mühlenmuseums hat der Verein dieses neue Gewässer „Glockensee“ getauft. Am vergangenen Freitag wurde der Grundstein für dieses Artenschutzgewässer gelegt: 75 Teichmuscheln und rund 1200 Moderlieschen sowie etliche Gründlinge fanden hier ihre neue Heimat.

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Massive Hilfe für bedrohte Aalbestände

Bereits vor 17 Jahren, als der Aal zum „Fisch des Jahres 1995“ gewählt wurde, machten die Sportangler auf die starke Gefährdung dieses geschätzten Speisefisches aufmerksam. Doch leider hat sich nur wenig getan – noch immer wird der kaum fingerlange Jungaal – auch Glasaal genannt, da er in diesem Stadium fasst durchsichtig ist – in etlichen westlichen Nachbarländern wie Portugal, Spanien oder Frankreich als Delikatesse verzehrt. Eine gesetzliche Mindestlänge wie bei uns für im Meer gefangene Aale gibt es in diesen Ländern nicht. Auch werden unverändert erhebliche Mengen Glasaale zum Verzehr nach Asien verkauft. Am schlimmsten aber ist die Tatsache, daß der laichfähige Aal bei seiner Wanderung von den Flüssen in den Atlantik – hier laicht der Aal im Saragossameer  durch viele Wasserkraft-Anlagen am Abstieg gehindert wird.

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