Jugendgruppe besucht Fischtreppe: Wissen mit nassen Händen begreifen

Am großen Okerwehr in Meinersen wo der Fluss mehr als 4m Höhenunterschied überwindet, trafen sich Mitglieder der Jugendgruppe mit Jürgen Wagner. Angefangen mit der großen Elektroturbine, die in früheren Tagen tonnenweise Aale geschreddert hat, ging es entlang des Umflutgrabens an die Monitoringstation im Fischpass. Rund 20 Fische waren in der vergangenen Nacht in die grosse Reuse geschwommen. Die Kinder kescherten die Fische aus dem Auffangbecken und dann wurden sie nacheinander in ihrer Art bestimmt und vermessen. Jeder war mit Feuereifer dabei. Rotaugen, Döbel, Gründling und Bachforelle konnte man sich genauestens anschauen und viel über die unterschiedlichen Merkmale lernen. Jürgen Wagner sprudelte nur so vor Wissen, auch über alte Fischfangmethoden und die Kinder staunten nicht schlecht, dass man früher mit einem Holzbündel Aale gefangen hat.

Wie fasst man eigentliche einen Flusskrebs an, ohne dass er einen kneift? Was brauchen Muscheln und welche Fische brauchen sie? Auf alles gab es eine Antwort. "Das war total interessant, am Anfang habe ich mit Jonas sogar zwei Eisvögel über die Oker fliegen sehen", sagte Jan-Ole Schulz.

 

Bernd Heise

stv. Jugendwart

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