Grünkohl und mehr...

Die Fische liegen noch am Gewässergrund und haben ihre Lebensfunktionen auf ein Minimum reduziert – Winterstarre. Was tun die Angler das ASV Gifhorn in dieser Zeit wo das Flossenwild am Grunde chilled?

 

Sie treffen sich am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein und wandern durch den Forst. „Willkommen in meiner Jagd“, kommentiert ein Jäger und gibt unterwegs die ein oder andere Anekdote zur Jagd auf Niederwild, Rot- und Schwarzwild zum Besten.

 

Angelika Flohr-Schild, Leiterin des Vergnügungsausschusses hatte gemeinsam mit Wolfgang Adena eine Strecke Richtung Dannenbüttel ausgearbeitet. Rund 30 Sportsfreunde und Angehörige wanderten vom 1. Koppelweg in Gifhorn zügigen Schrittes in die herrliche Morgenluft. Begleitet von den ersten Frühlingsboten wie Schmetterlingen und dem Ruf des Schwarzspechts erreichte die Truppe bald das Zwischenziel, eine Jagdhütte mitten im Wald.

 

Die fleißigen Mitglieder des Vergnügungsausschusses, unterstützt von Familie Nass wartete dort mit einem Imbiss, Getränken und verschiedenen Aufgaben: Welches ist das stärkste Tier? – Fragen wie diese konnten beim Knobeln beantwortet werden, aber auch Geschicklichkeitsspiele wie Ringwerfen und die Zielgenauigkeit beim Netzwurf gehörten dazu. Die Teilnahme sollte sich lohnen – wie sich nach dem Essen zeigte.

 

Bis dahin war es aber noch ein Stück zu wandern. Ziel war das Landhaus in Dannenbüttel. Im Ort wartete ein weiterer Frühlingsbote: ein Storch schwebte ein und setzte sich auf das Nest mitten im Ort, um auf den Partner zu warten. Wahrscheinlich recht hungrig, stecken Frösche und Lurche doch noch im Winterschlaf. Hungrig waren auch die Wanderer. Im Gasthaus war die Suppe bald auf dem Tisch und dann gabe es Büfett rund um Grünkohl und Bregenwurst.

 

Als alle satt und die Preise für Knobelkönige verteilt waren, dankte der Vorsitzende Heinz Kropp den Organisatoren – vor allem für das „super Wetter“ – und wünschte eine Wiederholung im nächsten Jahr.

 

Bernd Heise

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